Sind E-Autos die Zukunft?

In Sachen Elektromobilität weist Schweden dem Rest Europas den Weg. Nirgendwo fahren mehr E-Autos auf den Straßen, werden mehr Wagen mit Elektro- und Hybridantrieb zugelassen als im Königreich. Auch Deutschland hatte sich hier viel vorgenommen. Doch das einst von Bundeskanzlerin Angela Merkel definierte Ziel, in dieser Republik bis 2020 mindestens 1 Million Elektroautos auf die Straße zu bringen, hat die Regierung längst einkassiert.

Der Funke will nicht überspringen. Der mit Steuergeld finanzierte milliardenschwere Topf für Kaufprämien leert sich kaum. Zu wenig Reichweite, mangelhafte Ladeinfrastruktur, geringe Modellauswahl, zu teuer trotz Kaufprämie – Experten nennen viele Gründe dafür, dass Elektromobilität in Deutschland noch ein Nischendasein führt.

Doch es gibt einen weiteren, bislang wenig beachteten Grund. Wer sich trotz aller Unwägbarkeiten vor dem Kauf mit dieser neuen Antriebsform vertraut machen, die wenigen Modelle ausprobieren oder einfach mal ein Wochenende das Dahinsurren auf der Straße mit einem gemieteten Elektroauto erfahren möchte – ja, der sieht sich gleich neuen Problemen ausgesetzt.

Die Vorteile der E- Mobilität

Im ersten Abschnitt haben Sie gemerkt, dass es viele Punkte gibt, welche gegen E-Autos sprechen. Aber logischerweise gibt es auch zahlreiche Punkte, welche positiv in diesem Bereich sind.

Zum einen schützen E-Autos die Umwelt. Viele wissen es, manche glauben es nicht, aber die Erderwärmung ist Realität. Durch unsere hohen CO2 Ausstöße schmilzt die Ozonschicht und unsere Erde erwärmt sich. Um dies zu verhindern und zu bremsen, versucht die Regierung die Ausstöße zu minimieren. In diesem Plan spielen E-Autos eine entscheidende Rolle, da Autos, welche mit Benzin fahren, einen sehr hohen Ausstoß haben und so die Umwelt verschmutzen.

Immer mehr Menschen kaufen sich ein E-Auto und sind mehr als zufrieden. Inzwischen besitzt fast jede Tankstelle in der Nähe eine E-Ladestation. An dieser kann man sein Auto innerhalb kürzester Zeit Laden und so für eine lange Fahrt bereit machen. Inzwischen ist die Reichweite der Batterien enorm gestiegen. Zu Beginn konnten E-Autos lediglich eine Strecke von bis zu 100 Kilometern zurücklegen. Inzwischen schaffen die Top Autos bereits bis zu 500 Kilometer am Stück. Das ist so viel wie die meisten Autos, welche mit Benzin fahren, ebenfalls schaffen.

Ein weiterer Pluspunkt der E-Autos ist, dass diese in jedem Fall die neueste Ausstattung haben und einen hohen Fahrkomfort haben. Ein Bildschirm in der Mitte des Autos ist inzwischen ebenfalls Standard geworden. Dieser dient zur Kontrolle über das Auto. Hier können Sie Musik, Heizung und viele weitere Dinge steuern. Sie sollten unbedingt mal nach Angeboten in der Nähe suchen.

Das passende Auto für Sie

Hier ist die Antwort ganz einfach. Das passende E-Auto für Sie, ist das, was Ihnen am besten gefällt. Es gibt so viele verschiedene Autos, dass man schnell den Überblick verliert. Aber Sie können sich beruhigen, jedes dieser Autos ist hochwertig verarbeitet, da in E-Autos sehr viel Arbeit gesteckt wird. Gerade in der heutigen Zeit wird auf diesen Bereich ein sehr großer Fokus gelegt. Daher sollten Sie sich nicht verrückt machen und ewig Angebote vergleichen. Eine Investition in ein E-Auto lohnt sich in jedem Fall und wird Ihnen auf lange Sicht viel Geld sparen.

Solarenergie zum Campen nutzen – Reicht der Strom?

Als Camper wie als Tech-Nerds wollen wir, wenn wir die Wahl haben, immer lieber die umweltfreundlichere Variante wählen. Keiner will den Zustand der Welt noch verschlechtern und besonders als Camper haben wir gute Gründe, dass auch unsere Nachfahren noch die atemberaubende Natur unserer Welt genießen können. Doch besonders als Camper ist das eben nicht so einfach. Denn wir schieben unsere Camper eben nicht, sondern müssen sie mit Treibstoff antreiben. So wie bei jeder Art von Technologie, ist ihre Nutzung immer ein Kompromiss mit dem Umweltschutz.

Auch wenn der Camper keinen Diesel, Super oder ein anderer Treibstoff von der Tanke braucht, wissen wir auch beim Elektrovan eben nicht immer, wo der Strom tatsächlich herkommt. Daher ist der Traum vom solarbetriebenen Van etwas, das sich viele von uns wünschen. Denn das schont nicht nur die Umwelt, sondern würde uns auch erlauben, ohne Extrakosten nachzutanken! Besonders wenn man einen Elektrocamper nutzt und somit eine begrenzte Fahrdistanz hat, bevor man wieder nachladen muss, klingt das geradezu traumhaft.

Doch kann man mit ausschließlich Solarenergie tatsächlich alles an einem Elektrocamper betreiben? Braucht das Fahrzeug wirklich keinen anderen Strom? Und wenn je, wie viele Paneelen braucht es und wie lange müsste man täglich tanken? Wie sieht das mit dem Wetter aus?

Wir haben uns all diesen Fragen gewidmet! Damit auch ihr eure Powerstation mit Solarstrom betreiben könnt, haben wir hier einen Blick auf den Stand der Technologie geworfen.

Wie viele Paneelen würden wir brauchen, um einen Camper zu laden?

Die Antwort auf die Frage, wie viele Paneelen gebraucht werden, ist länger und komplizierter, als es uns vielleicht lieb wäre. Grundlegend gilt, dass es sowohl auf den Verbrauch des Campers, als auch auf die Größe und Kapazität der Paneelen ankommt. Solarpaneelen kommen nämlich in unterschiedlichen Stärken.

Die Frage ist also eher, wie stark die Solarpaneelen sein müssen und wie viel Platz sie abdecken sollten. Wie viele man braucht, errechnet sich aus diesen Resultaten. Die Stärke der Paneele wird in Watt gemessen und basiert hauptsächlich auf ihrer Größe, wobei auch andere Faktoren relevant sind. Generell werden Solarpaneelen in Stärken zwischen 100 und 360 Watt auf dem allgemeinen Markt verkauft.

Okay, also wie viel Leistung müssen wir täglich aufbringen?

Die Gesamtenergie, die aus Solarpaneelen gewonnen werden kann, ist also aus der Leistung (in Watt) aller Solarpaneelen zusammen zu berechnen. Diese muss dann mit den Batterien abgeglichen werden, mit denen das Fahrzeug läuft. Hier gibt es starke Varianz je nach Modell und Hersteller, aber im Durchschnitt speichert eine einzelne Autobatterie um die 1280 Watt (Üblicherweise ist das eher in Kilowattstunden (kWh) angegeben, wobei 100 von denen ca. 1280 tatsächlich nutzbaren Watt entsprechen).

Je nach Modell und Hersteller bringen einen diese 100 kWh allerdings sehr unterschiedlich weit. Im Test des ADAC konnten so zum Beispiel massive Energieverluste festgestellt werden. In vielen Fällen gab es auch enorme Unterschiede zwischen dem angegebenen Verbrauch und dem tatsächlichen. Während der Polestar 2 Long Range Dual Motor beispielsweise einen Verbrauch von 19,3 kWh pro 100 km angibt, verbraucht er tatsächlich eher 29,3, also fast eineinhalb mal so viel wie angegeben. Wer also zwischen den Solarpausen ordentlich Distanz zurücklegen möchte, sollte sich erstmal ansehen, wie viel Strom der Elektrovan eigentlich frisst.

Wie lange müssen wir am Tag Sonne tanken?

Der nächste Faktor ist Zeit. Solarenergie kann eben nur gewonnen werden, während die Sonne scheint, am besten ohne zu starke Bewölkung. Je nach Jahreszeit kann das leicht zwischen drei und acht Stunden pro Tag schwanken. Um 1280 Watt zu erreichen, bräuchte man also im Winter um die 400 Watt an Paneelen, um in der begrenzten Zeit den Tank komplett zu füllen, während man im Sommer zu manchen Zeiten nur 150 Watt bräuchte, um bei durchschnittlicher Energiegewinnung volle benötigte Leistung zu erreichen.

Fazit

Also zurück zum Anfang: Ist das realistisch? Wenn man sich die Durchschnittsgrößen von Solarpaneelen anguckt, kommt man bei einer 100 Watt Paneele auf ungefähr 1 x 0,5 Meter. Nebeneinander aufgereiht, heißt das also, dass man, wenn man mit Sommerzahlen rechnet, oder sogar großzügig auf 200 Watt geht, nur einen Quadratmeter braucht, um genug Energie für eine Tankfüllung einzufangen. Klar, dafür müsste man effektiv den ganzen Tag tanken, aber besonders auf einem Campingplatz, wo das Reisemobil eh den ganzen Tag steht, ist das alles andere als abwegig.

Im Winter wäre diese Zahl gedoppelt, wobei man da auch damit rechnen muss, dass manche Tage eben nur eine oder zwei brauchbare Sonnenstunden bieten, manchmal nicht man das. Im Winter ist diese Methode also vielleicht nicht perfekt. Und wir haben mit all der Energie bisher natürlich auch nur unsere Autobatterie aufgeladen. Wenn wir in unserem Camper Musik hören, an den Laptop gehen oder auf dem Beamer einen Film gucken wollen, ist das nochmal eine ganz andere Geschichte und wir brauchen deutlich mehr Elektrizität.

Was aber nicht heißt, dass man in solchen Fällen nicht dann doch an der Elektrozapfsäule etwas nachhelfen kann! Nur weil man frontal solar aktiv ist, bedeutet das nicht, dass man sich alle anderen Optionen permanent verbaut! Auf jeden Fall reicht es, um den Tank größtenteils direkt mit Solarenergie zu befüllen, besonders wenn man weit draußen ist und nicht immer Zugriff auf den Strom von der Zapfsäule hat!

 

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Cube

Das Cube Team zählt 2004 zu den neuen Partnern von Polar. Sowohl bei MTB-Rennen als auch im Triathlon sind die Athleten mit den feinen Cube Rädern vorne zu finden. Neben Lothar und Nicole Leder findet sich auch Udo Bölts in beratender Funktion im Cube Trikot wieder. Katrin Helmcke dürfte den Lesern der Polar News bereits bekannt sein und von allen anderen Aktivitäten des Cube Teams werden wir regelmäßig ab 2004 berichten. Alle Informationen rund um´s Team und dem Cube E-Bike Test unter: https://www.bike2b.de/cube-e-bike-test/

Es gibt E-Bikes für jeden Bedarf. Welches ist das richtige für Sie?

Wenn Sie auf der Suche nach dem besten E-Bike für Ihre Bedürfnisse sind, können Sie sich an unseren Cube E-Bike Test orientieren. Wir haben verschiedene Modelle getestet und stellen Ihnen hier die besten E-Bikes vor.

Zunächst einmal sollten Sie sich überlegen, welchen Zweck das E-Bike erfüllen soll. Möchten Sie damit nur gelegentlich in der Stadt unterwegs sein oder benötigen Sie ein Bike für sportliche Zwecke? Auch die Frage, ob Sie das Rad regelmäßig transportieren müssen, ist wichtig. Denn einige Modelle sind besser geeignet, um sie in einem Auto oder auf dem Zug zu transportieren.

Wenn Sie vor allem in der Stadt unterwegs sein möchten, ist ein Citybike mit integriertem Motor die beste Wahl. Diese Bikes sind in der Regel leicht und wendig und haben einen kleinen Akku, der bei Bedarf leicht nachgeladen werden kann. Für sportliche Zwecke empfehlen wir ein Mountainbike oder Trekkingrad mit Mittelmotor. Diese Bikes haben in der Regel einen größeren Akku und sind daher auch für längere Touren geeignet.

Wenn Sie das Rad regelmäßig transportieren müssen, sollten Sie auf jeden Fall ein Faltrad in Betracht ziehen. Diese Räder sind in der Regel etwas teurer, aber dafür können sie platzsparend verstaut und leicht transportiert werden.

In unserem Cube E-Bike Test haben wir verschiedene Modelle getestet und stellen Ihnen hier die besten E-Bikes vor.

Cube E-Bike Test: Das Fazit

Im Großen und Ganzen war ich mit dem Cube E-Bike sehr zufrieden. Es ist ein tolles Rad für Pendler oder für diejenigen, die einfach nur Spaß am Radfahren haben. Die Qualität des Rades ist hervorragend und ich habe keine Probleme damit gehabt. Das Bike ist auch sehr leicht zu bedienen und ich konnte mich schnell an die elektrische Unterstützung gewöhnen. Insgesamt kann ich das Cube E-Bike jedem empfehlen, der nach einem guten E-Bike sucht!

E-Autos: Die häufigsten Fragen und Antworten.

E-Autos sind das Zukunftsthema schlechthin. Doch viele Menschen haben noch immer Bedenken, die auf Unwissenheit beruhen. Wir klären die häufigsten Fragen rund um E-Autos auf!

E-Autos sind teurer in der Anschaffung. Stimmt das?

E-Autos sind tatsächlich teurer in der Anschaffung als herkömmliche Autos. Allerdings rechnet sich die Investition in ein E-Auto meist schon nach wenigen Jahren, da die laufenden Kosten wesentlich geringer sind. Strom ist in der Regel deutlich günstiger als Benzin oder Diesel und die Wartung eines E-Autos ist in der Regel auch günstiger, da es weniger bewegliche Teile gibt.

Welche Reichweite haben E-Autos?

E-Autos haben in der Regel eine Reichweite von 200-400 Kilometern. Diese Reichweite ist ausreichend für die meisten Fahrten, die Menschen täglich unternehmen. Allerdings gibt es auch E-Autos mit einer geringeren oder größeren Reichweite. Die genaue Reichweite hängt von vielen Faktoren ab, zum Beispiel von der Batteriegröße, dem Fahrzeuggewicht und den Wetterbedingungen.

Wo kann ich mein E-Auto aufladen?

E-Autos können an jeder herkömmlichen Steckdose geladen werden. Allerdings dauert das Aufladen an einer herkömmlichen Steckdose sehr viel länger, als wenn Sie eine spezielle Ladestation für E-Autos nutzen. Wenn Sie also die Möglichkeit haben, Ihr E-Auto an einer Ladestation aufzuladen, sollten Sie diese nutzen.

Kann ich mit meinem E-Auto in die Waschmaschine

Kann das Auto in eine normale Waschanlage oder benötigt man eine E-Auto Waschanlage? Man kann natürlich mit seinem Auto in eine normale Waschanlage. Man muss keine Angst haben, dass Wasser eindringt.

Für wen eignet sich ein E-Auto?

E-Autos sind für alle geeignet, die regelmäßig fahren. Sie eignen sich besonders für Pendler in der Stadt, da sie weniger Unterhalt erfordern als herkömmliche Autos und keine Emissionen verursachen.

Welche Modelle gibt es bereits?

E-Autos sind bereits in vielen verschiedenen Modellen und Preisklassen erhältlich. Es gibt sogar schon einige günstige E-Autos, die unter 20.000 Euro kosten. Einige der beliebtesten Modelle sind der BMW i3, der Tesla Model S und der Nissan Leaf.

Wir man in Zukunft nur noch elektrische Autos bekommen?

Zunächst einmal sollte klar sein, dass es keine Garantie gibt, dass in Zukunft nur noch elektrische Autos angeboten werden. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass die Nachfrage nach E-Autos in den kommenden Jahren steigen wird. Dies hat mehrere Gründe: Zum einen werden die Batterien immer leistungsfähiger und die Reichweiten steigen. Zum anderen werden die Preise für E-Autos weiter fallen. Und schließlich werden auch immer mehr Ladeinfrastrukturen gebaut, sodass das Aufladen der Batterien kein Problem mehr darstellen wird.

E-Auto nur mit Fotovoltaik?

Die Einführung des Elektroautos ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Dennoch gibt es einige Kritikpunkte, die man nicht außer Acht lassen sollte. Zum einen ist die Reichweite der E-Autos noch begrenzt. Zum anderen ist derzeit unklar, woher die benötigte Strommenge für die E-Autos kommen soll. Es gibt zwar immer mehr Photovoltaikanlagen, doch reicht diese Strommenge aus? Und wenn nicht, was hat das für Folgen für den Strompreis? Kritiker befürchten, dass der Anstieg des Stromverbrauchs durch die E-Autos zu einer Verteuerung des Stroms führen könnte. Dies wiederum könnte dazu führen, dass sich das Elektroauto nur noch für reiche Menschen lohnt. Obwohl es also noch einige Fragen und Kritikpunkte gibt, so ist die Einführung des Elektroautos doch ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Die Kosten von Photovoltaikanlagen – ein Überblick

Die Energiewende ist in vollem Gange und immer mehr Menschen legen Wert darauf, umweltfreundlich zu leben. Durch die Nutzung von Photovoltaikanlagen kann man nicht nur seinen eigenen Strom erzeugen, sondern auch Geld sparen. Doch wie hoch sind die Kosten für eine Photovoltaikanlage?

Die Kosten von Photovoltaikanlagen

Eine Photovoltaikanlage besteht aus einer Reihe von Komponenten, die zusammenarbeiten, um Sonnenenergie in elektrische Energie umzuwandeln. Die wichtigsten Komponenten einer Photovoltaikanlage sind die Solarzellen, die das Sonnenlicht direkt in Strom umwandeln. Weitere Komponenten sind der Wechselrichter, der den erzeugten Strom in eine Form bringt, die für unsere Haushaltsgeräte geeignet ist, und der Netzanschluss, der es uns ermöglicht, den erzeugten Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen.

Die ungefähren Kosten für eine Photovoltaikanlage liegen zwischen 3.000 und 8.000 Euro. Dies ist jedoch nur ein grober Richtwert, da die tatsächlichen Kosten stark von den oben genannten Faktoren abhängig sind. Generell gilt jedoch: Je größer die Anlage ist, desto höher sind auch die Kosten. Gleiches gilt für hochwertigere Komponenten und für Anlagen, die besonders sorgfältig installiert werden müssen (zum Beispiel auf Dächern).

Wenn Sie sich für den Kauf und/oder die Installation einer Photovoltaikanlage interessieren, sollten Sie sich zunächst gut informieren und verschiedene Angebote vergleichen.

Als Privatmann ist auch die Bürokratie überschaubar.

Die Solarstrom-Förderung in Deutschland

In Deutschland wird die Photovoltaik durch die sogenannte Einspeisevergütung (EEG) gefördert. Diese Vergütung wird für jede Kilowattstunde Solarstrom gezahlt, die in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Die Höhe der EEG-Vergütung variiert je nach Jahr und ist an bestimmte Bedingungen geknüpft.

Die aktuelle EEG-Vergütung für Solarstrom beträgt 6,53 Cent pro Kilowattstunde. Dies bedeutet, dass eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 3 Kilowatt peak (kWp) im Jahr etwa 360 Euro an EEG-Vergütung erhält. Die Leistung peak (kWp) ist die maximale Leistung, die eine Photovoltaikanlage unter ideellen Bedingungen liefern kann. Die tatsächliche Leistung einer PV-Anlage ist jedoch meist niedriger und hängt von vielen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Jahreszeit, der Tageszeit und dem Wetter.

Ein weiterer Faktor, der die Höhe der EEG-Vergütung beeinflusst, ist die sogenannte Kapazitätsgrenze. Dies ist die maximale Anlagenleistung, bis zu der die EEG-Vergütung gezahlt wird. Die Kapazitätsgrenze liegt derzeit bei 10 Kilowatt peak (kWp). Anlagen mit einer höheren Leistung erhalten keine Förderung mehr.

Die Höhe der EEG-Vergütung wird jedes Jahr neu festgelegt und kann daher auch sinken.

Wie hoch sind die jährlichen Betriebskosten?

Die Betriebskosten einer Photovoltaikanlage sind abhängig von verschiedenen Faktoren, wie z.B. der Größe und dem Standort der Anlage. In Deutschland liegen die jährlichen Betriebskosten für eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 5 kWp (Kilowatt-Peak) bei etwa 100 bis 200 Euro. Dies bedeutet, dass die Betriebskosten einer Photovoltaikanlage im Durchschnitt 0,02 bis 0,04 Euro pro kWh (Kilowattstunde) betragen.

Rentiert sich eine Photovoltaikanlage?

Die Frage, ob sich eine Photovoltaikanlage rentiert, ist nicht so einfach zu beantworten. Es kommt darauf an, welche Faktoren man berücksichtigt. Die Kosten für die Anlage selbst sind nur ein Teil der Gesamtkosten. Man muss auch die Kosten für die Installation, Wartung und Instandhaltung berücksichtigen. Außerdem kommt es darauf an, wie viel Strom die Anlage produziert und wie viel man dafür bezahlt.

Wenn man all diese Faktoren berücksichtigt, kann man sagen, dass sich eine Photovoltaikanlage in der Regel rentiert. Die Kosten amortisieren sich meist innerhalb von 10 bis 15 Jahren. Danach produziert die Anlage Strom praktisch kostenlos.